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Reiki ist über Jahrhunderte fast in Vergessenheit geraten und hat erst Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Japaner Micao Usui Sensei eine Wiederbelebung erfahren. Auf der Grundlage tiefer meditativer Erfahrungen und unter Einbeziehung von Elementen der buddhistischen, hinduistischen und christlichen Lehre formte er die seither gültige Methode. In dieser werden vier Stufen oder Grade unterschieden: Auf der ersten Stufe (Shoden) erlernt der Schüler die korrekten Positionen seiner Hände über seinem Körper, um seine eigene Selbstheilung zu lenken, das heißt, er arbeitet auf der physischen Ebene. In der zweiten Stufe (Okuden) lernt der Schüler mit den Symbolen und Mantras zu arbeiten, damit er auf der mentalen und emotionalen Ebene handeln kann, außerdem wird die Heilung auf Entfernung unterrichtet. In der dritten Stufe (Shinpiden) wird der Schüler darauf vorbereitet, auf spiritueller Ebene zu arbeiten, wobei es zu einer Integration der physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Ebenen kommt. Nach Abschluss dieser Stufe darf sich der Schüler „Meister“ nennen. Nach Erlangung des vierten Grades oder Lehrergrades (Gokuikaiden) kann der Betreffende selbst Unterricht erteilen. Er setzt eine weitere, besondere Ausbildung voraus, die ihn befähigt, „Einstimmungen“ der eigenen energetischen Schwingungen mit denen des Schülers vorzunehmen, eine Voraussetzung, um Heilerin oder Heiler zu sein. Nur eine Reiki-Lehrerin oder ein Reiki-Lehrer ist befähigt, solche Einstimmungen vorzunehmen.
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